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Besorgniserregend: Einbruchszahlen auf höchstem Stand seit 15 Jahren

Einbruch

Die kürzlich veröffentlichte polizeiliche Kriminalstatistik belegt auch für das Jahr 2013 wieder einen Anstieg an Wohnungseinbrüchen in der gesamten Bundesrepublik. Mit insgesamt 149.500 registrierten Fällen wurde der höchste Stand seit 15 Jahren erreicht. Dies entspricht einem Wachstum von 31 Prozent seit dem Jahr 2009.

Bundesweit konnte die Polizei lediglich 15,5 Prozent aller gemeldeten Fälle aufklären und das, obwohl 43 Prozent der Einbrüche am helllichten Tag ausgeführt wurden. Der den Versicherern entstandene Schaden wird alleine in 2013 auf 480 Millionen Euro geschätzt. Noch schwerwiegender als der Verlust von Wertgegenständen und
Erinnerungsstücken sind für die meisten Opfer jedoch die psychischen Folgen. Viele der Betroffenen leiden lange unter Angstzuständen, Ein- und Durchschlafschwierigkeiten, Alpträumen und Nervosität. In einigen Fällen treten sogar körperliche Beeinträchtigungen auf. Das verlorene Sicherheitsgefühl kann nur selten vollständig zurückgewonnen werden.
Um Tätern nicht schutzlos ausgeliefert zu sein, müssen die Bürger selbst aktiv werden. Der Markt für Sicherheitstechnik bietet zuverlässige Konzepte der Objektsicherung. Grundsätzlich ist bei Sicherungsmaßnahmen unbedingt Wert auf die fachmännische Beratung, Planung und Installation durch eine qualifizierte Sicherheits-Fachfirma zu legen. Denn nur Fachwissen und Erfahrung kombiniert mit der passgenauen Sicherheitstechnik garantieren einen wirklich effektiven Einbruchschutz.
Dieser ist bisher nur in den wenigsten Haushalten gewährleistet. „Die aktuellen Zahlen zeigen, dass viele Häuser und Wohnungen noch immer unzureichend gegen Einbruch gesichert sind“, so Dr. Urban Brauer, Geschäftsführer vom BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V. „Dabei könnte schon die mit geringem Aufwand verbundene Grundausstattung mit Sicherheitstechnik einen Einbruch verhindern“, so Brauer weiter.
Die Einbrecher gelangen in der Regel über Terrassentüren, Fenster sowie Haus- und Wohnungstüren in das Gebäude. Mit Hilfe von Zusatz-sicherungen oder durch den Einbau einbruchhemmender Türen und Fenster, können Einbrüche verhindert oder zumindest erheblich erschwert werden. Die meisten Täter brechen ihr Vorhaben innerhalb von 2 bis 5 Minuten ab, wenn sie nicht in das Haus gelangen.
Die mechanische Sicherung sollte jedoch um moderne Überwachungstechnik ergänzt werden, um einen maximalen Schutz zu gewährleisten. Beispielsweise meldet eine Alarmanlage einen Einbruchsversuch lautlos an eine rund um die Uhr besetzte Notruf- und Serviceleitstelle. Durch die unverzüglich eingeleiteten Maßnahmen kann der Einbrecher im Idealfall noch auf frischer Tat ertappt werden. Alarmanlagen sind zudem in der Lage, den Bewohner beim Verlassen des Hauses auf bestehende Sicherheitslücken, wie nicht geschlossene Fenster oder Türen, hinzuweisen.

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